Fr. 30.6. - Sa. 1.7.2017

KATHOLISCHE THEOLOGIE
IM KREUZFEUER DER INTERESSEN

VON STUDENT_INNEN, ARBEITGEBER_INNEN,
WISSENSCHAFT UND GESELLSCHAFT

mfg_kreis

ZIELE

Die Münsteraner Fachgespräche zur Zukunft des Theologiestudiums wollen die Relevanz des Studienfaches Katholische Theologie / Religionslehre für unterschiedliche Bereiche gesellschaftlichen Zusammenlebens unter Berücksichtigung sich verändernder Wahrnehmungsmuster von Theologie und Kirche besprechen und den Austausch über mögliche Gestalten theologischer Curricula initiieren.

Curriculumsentwicklung

 Profilbildung 

Change Management 

Kompetenzorientierung

Vor 50 Jahren war völlig klar, zu welchem Zweck jemand Katholische Theologie studiert. Die Ausbildung von jungen Männern zu Theologen zielte darauf, diese zu Priestern weihen zu lassen. Heute sind weitere Zwecke hinzugekommen: Es sollen nicht nur Priester, sondern auch Pastoralreferent_innen Lehrer_innen sowie Wissenschaftler_innen an Katholisch-Theologischen Fakultäten ausgebildet werden. Darüber hinaus befürworten manche, dass Theologie gesellschaftlich eine bedeutendere Rolle spielen sollte und fordern deshalb eine größere theologische Redlichkeit in politischen und gesellschaftlichen Prozessen ein. Insofern müssen sich die Katholisch-Theologischen Fakultäten neuen Herausforderungen stellen: Wie wollen sie sich profilieren? Worauf sollen sie Akzente und Schwerpunkte setzen?

In Münster, an der größten Katholisch-Theologischen Fakultät im deutschsprachigen Raum, soll dieser Frage auf den Grund gegangen werden: Die Münsteraner Fachgespräche zur Zukunft des Theologiestudiums wollen die Interessenbereiche von Student_innen, Arbeitgeber_innen, Wissenschaft und Gesellschaft erheben, die Akteur_innen vernetzen und ihre Anliegen mit wissenschaftlicher Expertise beleuchten, um konkrete Handlungsoptionen für die Profilbildung an Katholisch-Theologischen Fakultäten und Instituten zu entwerfen. Im Mittelpunkt der zweitägigen Tagung stehen unter anderem Fragen wie „Was heißt Student_innenorientierung?“, „Welche Interessen verfolgen (potenzielle) Arbeitgeber_innen?“, „Wie kann der Nachwuchs der Theologie gefördert werden?“ oder „Wie kann die Theologie gesellschaftliche Relevanz gewinnen?“.

Methodisch leitend soll die Entwicklung von  Visionen, die Optionen sind , sein, um Horizonte für curriculare Akzentuierungen in Fakultäten und Instituten aufzuzeigen. Wir laden Sie zu einer dialogisch strukturierten Veranstaltung ein, die einen Schritt auf dem Weg zum Profil des Theologiestudiums im 21. Jahrhundert wagen will.

Multiperspektivität des Theologiestudiums erkunden

für Interessen – insbesondere der Studierenden – sensibilisieren

Handlungsoptionen für Heterogenität, Multiperspektivität und Durchlässigkeit entwickeln

aktuelle Fragen zur Zukunft des Theologiestudiums wiss. fundiert und praxisnah, innovativ und konstruktiv sowie solidarisch besprechen

Vernetzung von Akteuren und Expertise

Entwicklung von  Visionen, die Optionen sind  als Anregungen für Kath.-Theol. Fakultäten und Institute

 

 

Impressum

Inhaltlich verantwortlich:

Dr. Barbara Zimmermann | Andree Burke

Katholisch-Theologische Fakultät
Hüfferstraße 27
48149 Münster

Tel: 0251 / 83 - 29234